Der Berger des Pyrénées
Der Berger des Pyrénées
Ein Name, zwei Rassen, vier Varianten.
Wer die Abwechslung liebt, der ist hier genau richtig. Der Berger des Pyrénées ist eine ursprüngliche Rasse, die vor allem für das weitgehend selbstständige Hüten von Schafen, aber auch Rindern und Ziegen gezüchtet wurde. Das zeigt schon, wo die Zuchtziele der Züchter, nämlich der Besitzer dieser Herden, lagen. Nämlich in der Gebrauchs- und Leistungsfähigkeit dieser kleinen, wendingen, intelligenten Hunde.
Aufgrund seiner extrem schnellen Auffasungsgabe und seines hervorragenden Lernvermögens eignet er sich bestens für die verschiedenen Hundesportarten wie Agility, Obedience, Trickdog, Dogdancing und vieles mehr. Da er auch sehr schnell ist, kann er auch in Sportarten wie Flyball äußerst erfolgreich sein. Außerdem wird der Berger gern als Rettungshund ausgebildet. Aber er eignet sich auch sehr gut als Familienhund, wo man dann allerdings seinem Bewegungsdrang und seiner Lernfreude mit verschiedenen Aktivitäten Rechnung tragen muß.
Berger des Pyrénées à face rase
Diese Hunde sind im Gesicht kurz behaart. Deswegen “Face rase”, d.h rasiertes Gesicht,die Behaarung am Körper kann durchaus etwas länger sein, aber nie mit Zotten.
Außerdem gibt es noch den Typ “Piemont”, der auch am Körper recht kurzes, glattes, anliegendes Fell hat und nur an den Läufen und der Rute länger behaart ist.
Aufgrund ihres kürzeren Fells werden diese Hunde auch einfach “Kurzhaarberger” genannt, was insofern etwas irreführend ist, dass das Fell nicht so kurz ist wie z.B. bei einem Dalmatiner.
Rassestandard 138 BdP Face Rase
Berger des Pyrénées à poil long
Auch den Langhaarberger gibt es in zwei Varianten. Einmal die Zotthaarige Variante mit Kadenetten, d.h. viel Unterwolle, die ab der Mitte des Rückens zur Kruppe hin, verfilzt und den Eindruck eines “Panzers” macht. Dieser soll die empfindliche Bauchregion gegen Wind und Regen schützen.
Die andere Variante heißt “Mittellanghaarberger”. Bei diesen Hunden sind die Haare zwar deutlich länger als beim Kurzhaarberger, aber sie neigen nicht zum verfilzen. Beide Varianten sind im Gesicht behaart. Die Haare stehen im “Windstoß”, d.h. die Hunde sehen aus, als ob ihnen der raue Wind der Pyrenäen ins Gesicht bläst.
